Das Feuerwehramt der Stadt Bielefeld hatte die
an der Gefahrenabwehr Beteiligten „eingeladen“ – und alle kamen. Am Freitag
Nachmittag um 16.03 Uhr erging an zwei NEF’s, vier RTW sowie Löschzug, SEG
und LNA der Alarm für die Übung „Heißer Sommer“.
Der wurde es dann prompt. Bei 32 Grad
Außentemperatur wurde das Zusammenspiel von Rettungsleitstelle, Brandschutz,
Rettungsdienst, Leitender Notarzt, Schnelleinsatzgruppe (SEG) und insbesondere
das Arbeiten nach der neuen „Dienstlichen Weisung Großschadensereignis mit
Massenanfall von Verletzten, Erkrankten und Betroffenen für den
Rettungsdienstbereich Bielefeld“ geübt.
Als Szenario wurde angenommen, dass es bei
Arbeiten an einem Gasheizungskessel im Keller eines Gebäudes des
Johannes-Krankenhauses zu einer Explosion mit erheblicher zerstörerischer
Auswirkung gekommen ist. Ein Kellerbrand hat Teile des Gebäudes verraucht. In
und um das Objekt finden sich eine Vielzahl von Verletzten oder betroffenen
Personen ein.
Aus dem Bereich Rettungsdienst der ASB DRK JUH
Rettungsdienst Bielefeld gGmbH waren das NEF Gilead und der RTW 6-83-1 beteiligt
und als Erste an der Einsatzstelle.
Neben den SEG-Einsatzleiter mit dem ELW 6-11-1
waren aus allen SEG Einsatzgruppen von ASB, DRK, JUH und ASB DRK JUH
Rettungsdienst Bielefeld gGmbH über 20 Fahrzeuge und knapp 60 Helfer beteiligt.