| UNSER LEITBILD |   ÜBER UNS  |   UNSERE GESCHICHTE  |   AKTUELLES  |    

 

Hermannslauf 2004 - Logistisch anspruchsvoll auch für den Sanitätsdienst

 

Die Organisation des Sanitäts- und Rettungsdienstes für den Hermannslauf übernimmt die ASB DRK JUH Rettungsdienst Bielefeld gGmbH. Der bundesweit einmalige Rettungsdienstverbund organisiert die Zusammenarbeit der Sanitäter. Alle voran die des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), das den Hermannslauf seit Jahrzehnten betreut, die des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) und die der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). Nur gemeinsam können sie diese logistische Herausforderung meistern, denn viele verschiedene Aufgaben müssen bewältigt werden. Schon früh am Morgen um 7.00 Uhr machen sich die meisten der ehrenamtlichen Helfer auf den Weg zu ihren Einsatzorten.

Auf den 30,7 Kilometern vom Start am Hermannsdenkmal bis zum Ziel an der Sparrenburg werden 20 feste und mobile Sanitätsstationen vorgehalten. An jedem Streckenposten werden drei Helfer eingesetzt. Die Läufer werden von vier Rettungs- und Krankenwagen und zwei vierradgetriebenen Notarzteinsatzfahrzeugen begleitet. Zusätzlich sind zwei Mannschaftswagen von ASB und DRK  unterwegs um ausgeschiedene Läufer an die Sparrenburg zurückzubringen.

Unterhalb der Sparrenburg werden für die Behandlung Verletzter und Erkrankter ein großer Behandlungsplatz aufgebaut. Dort wird besonders qualifiziertes Rettungsdienst- und Betreuungspersonal des DRK eingesetzt. In dieser stationären Intensiveinheit sollen mögliche Patienten unter der Leitung erfahrener Notärzte erst soweit stabilisiert werden dass sie unter der Begleitung von Angehörigen entlassen werden können. In einigen Fällen ist jedoch auch ein Transport in das am besten geeignete Krankenhaus notwendig.

Im Verlauf des Wettbewerbes imponieren nicht immer nur die reinen Sportverletzungen oder akute Erschöpfungszustände infolge unzureichender Flüssigkeitsaufnahme oder Überanstrengung. Oft müssen die Sanitäter auch Sportler oder Zuschauer mit eher internistischen Problemen wie Diabetes, Herzerkrankungen oder Asthma versorgen.

Die Einsatzleitung befindet sich in einem Abrollcontainer, der freundlicherweise von den Stadtwerken Bielefeld GmbH gestellt wird. Von dort werden alle Hilfeleistungen durch vier Rettungsassistenten und -sanitäter der ASB DRK JUH Rettungsdienst gGmbH koordiniert. Sechs Telefonleitungen und Funkkanäle sichern die Verbindungen zu den Streckenposten, den mobilen Rettungsfahrzeugen und der Rettungsleitstelle Bielefeld der Berufsfeuerwehr. Über diese können z.B. Versorgungsmöglichkeiten für schwer Erkrankte oder Verletzte in den Krankenhäusern disponiert werden.

Die Verständigung der verschiedenen Posten und Einsatzkräfte erfolgt über Funk. Aufgrund des bergigen Streckenprofils muß eine mobile Relaisstation durch die Johanniter vorgehalten werden. Als Ergänzung kommen Mobiltelefone zum Einsatz.

Im Betreuungszelt kümmern sich weitere Helfer um die Versorgung der eigenen Kräfte und um die Bereitstellung von 5000 l Tee für die Teilnehmer des Wettbewerbes.

Wenn der letzte Teilnehmer das Rennen beendet hat, wird vor Ort aufgeräumt und abgebaut. In den Unterkünften werden die Fahrzeuge dann gründlich gereinigt und für den nächsten Einsatz vorbereitet. So geht ein langer Tag zu Ende. Angesichts der vielfältigen Aufgaben beim Hermannslauf erkennt man, wie wichtig eine umfassende Aus- und Fortbildung für die 110 eingesetzten Helfer und Mitarbeiter der Hilfsorganisationen ist.

Näheres ist auch zu finden unter

www.hermannslauf.de und http://www.nw-news.de/nw/sport/hermannslauf_2004/

 

 

 

Copyright 2002, ASB DRK JUH Rettungsdienst Bielefeld gGmbH All rights reserved.

 
  | UNSER LEITBILD |   ÜBER UNS  |   UNSERE GESCHICHTE  |   AKTUELLES  |