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Der Rettungsdienst in der Bundesrepublik Deutschland
Der Verkehrsunfall mit einem Verletzten auf der Straße, der Arbeitskollege, der plötzlich mit starken Schmerzen zusammenbricht, das Kind, das beim Spielen schwer stürzt, die gehbehinderte Frau, die zur Behandlung in ein Krankenhaus gefahren werden muss. Typische Einsatzsituationen für den Rettungsdienst.
Definition Der Rettungsdienst ist organisierte Hilfe und hat die Aufgabe, bei Notfallpatienten am Notfallort lebensrettende Maßnahmen durchzuführen und ihre Transportfähigkeit herzustellen sowie diese Personen unter Aufrechterhaltung der Transportfähigkeit und Vermeidung weiterer Schäden in eine geeignete Gesundheitseinrichtung/Krankenhaus zu befördern (Notfallrettung). Aufgabe des
Rettungsdienstes ist es auch, kranke, verletzte oder sonstige
hilfsbedürftige Personen, die keine Notfallpatienten sind, unter
fachlicher Betreuung von Rettungsdienstpersonal zu befördern (Krankentransport). Rettungsdienst ist eine satzungsgemäße Aufgabe der Hilfsorganisationen (Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst MHD)) in Deutschland und wird auch von den Berufsfeuerwehren sowie privaten Unternehmen durchgeführt. Der Rettungsdienst bedient sich Rettungswachen; über die Rettungsleitstelle werden die für die jeweilige (Not-) Situation erforderlichen und geeigneten Rettungsmittel eingesetzt, die mit qualifiziertem Personal besetzt sind. Wenn Sie sich über den Rettungsdienst in Bielefeld und den der ASB DRK JUH Rettungsdienst Bielefeld gGmbH intensiver informieren möchten, so klicken Sie die vier vorstehenden Links an. Notwendigkeit des Notrufs
Leider kommt es immer wieder vor, dass zu lange gewartet wurde, bis der Rettungsdienst alarmiert wird. Gesundheitliche Schäden können sich ausweiten oder gar zum Tode des Betroffenen führen. "Lieber ein Mal zu viel, als ein Mal zu wenig", so könnte die Notwendigkeit eines Notrufs charakterisiert werden. Durch die weite Verbreitung von Mobiltelefonen hat sich die Anzahl von Fehleinsätzen erhöht. Als Beispiel sei ein Notruf aus einem fahrenden Fahrzeug genannt, in dem ein Verkehrsunfall gemeldet wird, ohne dass der Anrufer sich am angeblichen "Unfallort" über die Situation informiert hat. Schließlich sei der Hinweis genannt, dass der Rettungsdienst keine "Öffnungszeiten" kennt. Er steht für Notfälle rund um die Uhr, an jedem beliebigen Tag des Jahres bereit, um qualifizierte medizinische Hilfe zu leisten. Als "Kurzanleitung", wie Sie einen Notfall richtig melden, haben sich die fünf "Ws" eingebürgert. Wenn Sie sich diese merken, vergessen Sie keine wichtigen Informationen weiterzugeben, damit der Rettungsdienst Ihnen zu Hilfe eilen kann. Rufen Sie immer unter der bundesweiten – demnächst europaweiten – Notrufnummer 112 an !:
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