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06.03.2006

SEG Einsatz LKW Unfall auf der BAB A 2

Um 16:36 Uhr löste die Leitstelle der Berufsfeuerwehr nach Meldungen über viele verletzte und eingeklemmte Menschen auf der Autobahn die Alarmierung für die SEG aus. Knapp 107 Helfer aus 10 Einsatzgruppen waren unter Führung des SEG Einsatzleiters im Einsatz, um den Rettungsdienst im Stadtgebiet und Betreuung der Betroffenen auf der Autobahn zu gewährleisten.

Der LKW Unfall hat eine Vielzahl kleinerer Verkehrsunfälle zur Folge, sodass sich die Einsatzstelle über mehrere Kilometer erstreckte. Betreuungs- und Technikeinheiten wurden zum Aufbau einer Betreuungsstelle am Autobahnrastplatz Niedergassel  eingesetzt, um Unfallbetroffene und „gestrandete“ Autofahrer mit Getränken und Zuspruch zu versorgen. Viele waren vom Anblick des Trümmerfeldes, dass sich über sechs Fahrspuren erstreckte, sichtlich mitgenommen. Erst gegen 19:30 Uhr lichtete sich die zusammengebrochene Verkehrssituation. Alle abfließenden Fahrzeugen wurden durch Personal von Krankenwagen eine Sichtung möglicher kleinerer Verletzungen angeboten. An der Unfallserie waren 78 Fahrzeuge beteiligt, von denen 31 abgeschleppt werden mussten. Insofern entwicklete sich die Zahl der Verletzten glimpflich.

Die Koordinierungs- und Leitungsgruppe von ASB, DRK und JUH, die an der Wache 30 der JUH zusammengetreten war, organisierte den Nachschub und unterstützte den SEG Einsatzleiter in Abstimmung mit der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Bielefeld.

Durch die zusätzliche Besetzung von sechs KTW und RTW sowie einem Notarzteinsatzfahrzeug wurde der Rettungsdienst in der Stadt Bielefeld weiterhin gewährleistet.

 

 

 

 

 

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