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17.05.2006

SEG Einsatz mit Rettungsdienstverstärkung nach Chemieunfall

Am heutigen Mittwochvormittag wurden Anwohner und Einsatzkräfte bei einem vermeintlichen Kellerbrand mit Phosphorwasserstoff aus einem Wühlmausgift kontaminiert. Nach Klärung des Unfallherganges besteht die Gefahr, dass vier Anwohner, zwei Polizeibeamte und elf Mitarbeiter von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr in den folgenden 72 Stunden Vergiftungssymptome entwickeln.

Um dies stationär und unter laufender EKG Beobachtung zu überwachen und ggf. eingreifen zu können, organisierte die Rettungsleitstelle der Berufsfeuerwehr unter Beratung durch den Leitenden Notarzt (LNA) den Transport der Betroffenen in verschiedene Krankenhäuser – zum Teil außerhalb Bielefeld’s.

Um die Transporte unter EKG Monitoring durchführen zu können, wurde eine Verstärkung des Rettungsdienstes mittels SEG Einsatzkräften durchgeführt. Zwei RTW und vier KTW absolvierten die notwendigen Transporte der Betroffenen. Damit hat es sicher erneut als sinnvoll erweisen, dass auch die KTW der ASB DRK JUH Rettungsdienst Bielefeld gGmbH mit AED inklusive EKG Monitoring Möglichkeit ausgestattet sind.

Inklusive Einsatzführung waren 16 Helferinnen und Helfer aus der SEG sowie das Regelpersonal der ASB DRK JUH Rettungsdienst Bielefeld gGmbH im Einsatz.

 

 

 

 

 

 

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